Das Drama um die Loveparade

Ich habe mir lange überlegt, ob ich wirklich etwas zur aktuellen Situation der Loveparade schreiben soll. Der heutige Artikel bei Spiegel Online war dann letztlich der Auslöser, wieso ich ein paar Worte darüber verlieren möchte.

Wie man solche Zeilen anfängt, ist echt nicht einfach. Sonst fällt es einem immer recht einfach über ein Thema zu schreiben. In diesem Fall muss ich sagen, ist die Wut, den Verantwortlichen gegenüber bei mir echt sehr groß. Hierbei geht es mir auch nicht darum, einzelnen Personen die Schuld in die Schuhe zu schieben, da ich glaube, dass eine Person alleine diese Verantwortung gar nicht tragen kann. Zu viele Instanzen halten hier in der Regel ihre Hände drauf. Sei es die Stadt, der Veranstalter, die Polizei oder sonst irgendwelche klugen Menschen. Was mich maßlos ärgert, ist die Tatsache, dass die Verantwortlichen sich nach diesem schlimmen Ereignis die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben. Erst der Veranstalter Schaller, dann die Polizei. Es ist einfach nicht zu verstehen. Jeder versucht nun den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Ich finde es den Opfern und ihren Angehörigen  gegenüber maßlos. In so einer Situation wie dieser sollte die Aufklärung, Demut und respektvolle Handeln an oberster Stelle stehen. Es kommen Tag für Tag neue Dinge ans Tageslicht und sicher ist an den Schuldzuweisungen hier und das etwas wahres dran. Nur bringt das jetzt alles nichts mehr. Die Verantwortlichen sollten endlich den Mut fassen und Verantwortung übernehmen. Nur so kommt die Staatsanwaltschaft jetzt zügig vorwärts und kann die wirkliche Ursache finden.

Wenn die Katastrophe der Loveparade etwas Gutes haben soilte, dann, weil nun andere Veranstalter ihr Sicherheitskonzept nun sehr genau prüfen. In den Medien war zu lesen, dass bei der ein oder anderen Veranstaltung ebenfalls zum Teil große Sicherheitsbedenken vorliegen. Hoffen wir also, dass so ein Unglück nie wieder passiert.

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